Bindungsanalyse
Die Bindungsanalyse ist eine Methode zur vorgeburtlichen Beziehungssförderung, die Schwangeren hilft eine tiefere Bindung zu ihrem ungeborenen Kind aufzubauen. Sie fördert die Wahrnehmungsfähigkeit der Schwangeren und unterstützt die emotionale Verbindung zwischen Mutter und Kind.
Herzstück jeder Bindungsanalyse sind die „Babystunden“ in denen die Schwangere unter Anleitung der Bindungsanalytikerin zum Baby Kontakt aufnimmt und in einen inneren Dialog mit ihm tritt. Diese einfühlsame Einstimmung auf das Kind vermittelt ihm ein tiefes Gefühl von Wahrgenommen- und Gespürt-Werden. Dadurch kann es schon früh Selbstwert und Vertrauen in sich und die Welt entwickeln und seine Persönlichkeit entfalten.
Natürlich haben auch alle Fragen rund um Schwangerschaft und Mama-Sein in den Bindungsanalyse-Stunden Platz. Ziel ist es, auf jede Frau individuell einzugehen, sie in ihrem Verständnis als (werdende) Mama zu stärken und die Beziehung zwischen Mama und Baby schon währen der Schwangerschaft zu festigen.
Die Methode der Bindungsanalyse kann sich positiv auf den Geburtsverlauf auswirken (verminderte Kaiserschnittrate, weniger Geburtskomplikationen). Ängste und Sorgen während und nach der Schwangerschaft können abgefangen und verringert werden. Die Wahrscheinlichkeit, an einer postpartalen Depression zu erkranken ist nach Bindungsanalysen geringer.
Häufig sind „Bindungsanalyse-Babys“ merkbar wacher und nehmen früher an Interaktionen teil. Die Förderung der Beziehung schon vor der Geburt scheint sie besser auf „das Leben draußen“ vorzubereiten und mit mehr Selbstvertrauen auf die Welt zugehen zu lassen.
